Gelenkschmerzen

4 häufige Auslöser für Gelenkschmerzen

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch einen Einblick in meine tägliche Arbeit am Patienten geben. Neben der Schmerztherapie und akuten Sportverletzungen habe ich viele Kunden, deren Probleme auf schlechte Ernährung, aber auch emotionale Themen und Glaubenssätze zurückzuführen sind.
Wie das alles miteinander zusammen hängt und diese Faktoren mit Gelenkschmerzen, Entzündungsprozessen und Energielosigkeit einhergehen können erfahrt ihr in diesem Blog.

1. falsche Ernährung

Das Thema Ernährung beschäftigt die Massen. In vielen Zeitschriften, im Internet, aber auch in Fitnessstudios stehen Diäten oder Ernährungspläne oft auf der Tagesordnung. Das Problem daran ist, meist geht es darum wie du in möglichst kurzer Zeit, viel abnehmen kannst. Das Thema Gesundheit und eine vielfältige Nährstoffversorgung durch die Ernährung nur selten. Doch genau das braucht dein Körper. Einseitige Ernährung, ohne viel Varianz in den Lebensmitteln kann zu Nährstoffmangel und damit verbunden zu Leistungsminderung führen. Wie sollte ich mich denn ernähren? Leider kann man diese Frage nicht pauschal beantworten, da aufgrund deines individuellen Stoffwechsels, deiner Blutgruppe und der Epigenetik (Gene, die sich über Lebensgewohnheiten beeinflussen lassen) bei jedem etwas anderes zutrifft.

Solltest du dich für eine individuelle, auf deinen Körpertyp und Stoffwechsel angepassten Ernährungsplan interessieren, kannst du dich gern bei uns melden!

Als allgemein gültig kann man aber sagen, dass vor allem Lebensmittel, die Entzündungsprozesse im Körper fordern, reduziert werden sollten. Dazu zählen:

Lebensmittel die eine hohe Nährstoffdichte haben und keine Entzündungen fördern eignen sich besonders.
  • Weizen- bzw. im allgemein viele Getreideprodukte
  • Milch und Milchprodukte
  • Schweinefleisch bzw. auch zu hoher Fleischkonsum im allgemein
  • Zucker
  • Alkohol in großen Mengen
  • Transfette

Hingegen ist es sinnvoll auf eine gute Nährstoffversorgung zu achten, damit der Körper für die Regenerationsprozesse genügend Nährstoffe zur Verfügung hat. Achte vor allem auf:

  • reichhaltig Gemüse (vor allem Wurzel-, Blatt- und Stengelgemüse)
  • ungesättigte Fettsäuren (pflanzliche Öle, Fisch, Nüsse, Avocados, Saaten)
  • Obstsorten variieren und auf die Gesamtmenge achten
  • viele verschiedene Kräuter und Gewürze
  • Bei Milchprodukten eher Schaf und Ziege

2. Festhalten an Problemen

Oft wird es als etwas esoterisch abgetan, aber ich erlebe es immer wieder. Der Geist steuert euch und die Gedanken und Formulierungen können entscheidend sein. Beispiel: „Immer wenn ich mich nach vorn beuge, sticht es mir im Rücken!“ „Der Arzt hat gesagt, damit muss ich jetzt leben in meinem Alter. Daher habe ich nicht mehr viel Hoffnung das es besser wird!“
Mit solchen Formulierungen programmierst du dein Gehirn unterbewusst. Denn wenn für dich klar ist, dass diese Bewegung immer mit einem stechen im Rücken verbunden ist, könnte es tatsächlich für immer so bleiben!
Wie wäre es denn mit einem positiven Gedanken? „Nach der Behandlung/den Dehnungsübungen werde ich mich völlig locker bewegen können.“ So banal es auch klingen mag, es kann ein weiterer Impuls sein, chronische Schmerzen loszuwerden.

3. Positive Zielsetzungen

Unser visueller Sinn hat eine Menge Macht! Solltest du z.B. aufgrund von Knieschmerzen deinem Hobby nicht mehr nachgehen können, ist das ein Verlust an Lebensqualität. Wenn ich in meinen Behandlungen frage: „Wieso sind sie hier?“ und ich bekomme als Antwort:
„Ich möchte keine Schmerzen mehr haben!“ hat das wenig positives. Das Gehirn klammert Worte wie „nicht“ oder „keine“ gern aus. Stattdessen hast du zu „Schmerzen haben“ wahrscheinlich sofort ein Bild im Kopf. Jeder kennt das Spiel…DENKE NICHT AN DEN ROSA ELEFANTEN MIT
SCHLEIFE IM HAAR!

Na? Welches Bild hast du gerade vor deinem geistigen Auge gesehen? Wenn du Veränderungen möchtest, versuche „hin zu Ziele“ in deinem Kopf zu formulieren. „Ich möchte mit meinen Freunden am Wochenende wieder unbeschwert Fahrrad fahren können!“. Das erzeugt sofort ein Bild und meist auch ein Gefühl in dir. Zusätzlich hat es eine motivierende Wirkung.

4. Falsche Haltung

Joggen
Die Haltung spielt eine wichtige Rolle

Ein weiteres Thema, mit dem ich in meinem Arbeitsalltag sehr intensiv zu tun habe sind Fehlhaltungen, beziehungsweise falsch programmierte Haltungsmuster. Gerade bei sehr monotoner Arbeit mit immer wiederkehrenden Bewegungsmustern kann es schnell vorkommen, das Verdrehungen oder Schiefstellungen entstehen, die als völlig gerade wahrgenommen werden. Abhilfe können hier Übungen im Alltag sein, die diese Gewohnheiten umkehren. Falls du zum Beispiel während der Arbeit häufig Rotationen im Oberkörper nach rechts machst und dabei hauptsächlich den rechten Arm nutzt, könntest du beim Einkaufen oder im Haushalt alles umgekehrt machen. Nimm die Sachen mit der linken Hand aus den Regalen oder räume den Geschirrspüler mit der linken Hand ein. Du wirst merken, das es am Anfang sehr ungewohnt, vielleicht sogar schwerfällt die andere Seite zu nutzen. Dein Körper und das koordinative System werden es dir aber danken.

Auch beim Laufen könnte es sein, das du beim Fuß nach vorn setzen, die Füße eher nach außen drehst. Auch das sind Gewohnheiten, die auf Dauer dein Kniegelenk in Mitleidenschaft ziehen können. Orientiere dich zum Beispiel an Gehwegplatten und versuche die Füße parallel zueinander auf dem Boden aufzusetzen. Als Vorbereitung darauf, könntest du beim Zähneputzen oder beim Warten an der Kasse darauf achten, die Füße hüftbreit, parallel aufzustellen und das Gewicht gleichmäßig zwischen Ferse und Vorfuß zu verteilen.

Du siehst also, Gelenkschmerzen müssen nicht immer unmittelbar etwas mit falscher Belastung, zu viel Sport, oder den Muskeln zu tun haben. Hast du bereits eine diagnostizierte Arthrose haben wir in der Praxis sehr gute Erfahrungen mit Arthro Plus gemacht. Aber auch die Wiederherstellung des muskulären Gleichgewichts ist in diesem Fall sehr wichtig! Sollte dein Knie nach Belastung immer heiß werden, könnte auch die CBD Creme mit Kühlungseffekt gute Effekte bringen.

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